New York

Börse New York / NY Stock Exchange

06. Oktober 2011

Die New Yorker Börse ist den meisten Menschen vielmehr als Wall Street bekannt. Den Namen erhielt die Wertpapierbörse von der gleichnamigen Straße, in der sich das Bauwerk befindet. Die Fassade der New Yorker Börse ist besonders eindrucksvoll. Zahlreiche Säulen zieren den Eingang, meist sind sie mit US-amerikanischen Flaggen geschmückt. Nach oben hin wird das Portal von einem dreieckigen Giebel abgeschlossen, der mit zahlreichen Skulpturen reich verziert ist. Im Innern kann eine Galerie besichtigt werden, die mehr über die Vergangenheit des Börsenhandels preisgibt. Darüber hinaus blickt man auf den berühmten Börsensaal, wo zahllose Broker ihre Geschäfte abwickeln.

Die New Yorker Börse ist 1792 entstanden, als 24 Börsenkaufleute damit begannen, Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Der Handel hatte schnellen Zuwachs zu verzeichnen, sodass sich die New Yorker Börse bis zum Jahr 1850 vergrößerte. Damals trafen sich die Broker noch im so genannten Tontine Coffee House in der heutigen Wall Street. 1857 folgte ein Börsenkrach, der sich zu einer Wirtschaftskrise ausweitete. Seit 1903 ist die New Yorker Börse in der Wallstreet Nummer 11 ansässig, der Standort ist bis heute geblieben. 1929 musste New York den schlimmsten Börsenkrach miterleben, der immer noch als „Schwarzer Freitag“ bezeichnet wird.

Da die New Yorker Börse im Stadtteil Manhattan liegt, bietet sich eine Sightseeingtour zur Erkundung zahlreicher anderer Sehenswürdigkeiten in New York an. Bei einem Streifzug kommt man am Flatiron und Chrysler Building vorbei. Das Empire State Building darf ebenfalls nicht ausgelassen werden, wenn man den atemberaubendsten Blick über New York und den Hudson River bekommen möchte. Von oben kann man außerdem die Brooklyn Bridge entdecken. Ein Besuch des Times Square rundet einen sensationellen Aufenthalt an der New Yorker Börse gelungen ab.



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