New York

Coney Island – Familien- und Freizeitparadies

19. Juli 2008

Coney Island ist lediglich eine Halbinsel, nämlich die Südspitze von Long Island. Früher war Coney Island wirklich eine Insel, doch in den 40-er Jahren wurde eine Verbindung zu Long Island aufgeschüttet. Die „Kanincheninsel” ist vor allem als Vergnügungsviertel bekannt, so dass sie sich für einen Ausflug mit der ganzen Familie anbietet. Den Namen hat Coney Island tatsächlich von den vielen Kaninchen, die es früher hier gab. Früher war Coney Island ein Ferien- und Badeort für reiche Amerikaner.

Nachdem ab 1846 ein Dampfer regelmäßig zwischen Manhattan und Coney Island fuhr, drängte auch die Mittelschicht auf die Insel, so dass die Reichen sich immer mehr zurückzogen. In diesem Gebiet gibt es heute zahlreiche Vergnügungsparks, wie zum Beispiel das Astroland und Deno’s Wonder Wheel Amusement Park. Außerdem befindet sich auf Coney Island das New York Aquarium. In diesem 1957 erbauten Auarium gibt es mehr als 8.000 Meerestiere zu sehen. Auf Coney Island gibt es auch den größten U-Bahnhof der Welt. Der im Jahr 1919 eröffnete U-Bahnhof wurde in den vergangenen Jahren komplett umgebaut, inzwischen erfolgt die Steuerung komplett durch Photovoltaik. Interessant ist auch der Parachute Jump, der inzwischen sogar unter Denkmalschutz steht. Es handelt sich dabei um einen 80 Meter hohen Stahlturm, welcher bis zum Jahr 1968 als Fahrgeschäft diente. Seit dem Jahr 2006 wird das Wahrzeichen durch eine Lichtinstallation wunderschön beleuchtet. Coney Island war auch Handlungsort von vielen bekannten Spielfilmen, wie zum Beispiel „A.I.” von Steven Spielberg und „Solange es Menschen gibt”.



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