Geschichte – New York gestern und heute

20. Juni 2008

Bevor Amerika entdeckt wurde bewohnten Irokesen und Algonkin das Gebiet des heutigen New Yorks. Im Jahr 1524 entdeckte dann der erste Europäer die heutige Upper New York Bay, als er auf der Suche nach der Nordwest-Passage war. Der Engländer Henry Hudson erkundete 1609 den Hudson River, der auch nach ihm benannt wurde. Im Jahr 1624 wurde die Kolonie Nieuw Nederland gegründet, auf der Südspitze von Manhattan wurde 1625 der Handelsstützpunkt Nieuw Amsterdam errichtet. In den folgenden Jahrzehnten bildeten sich um dieses Zentrum herum neue Gemeinden und Städte, welche sich später zu den heutigen New Yorker Stadtteilen entwickelten.

Im Norden des heutigen Manhattans wurde ein Schutzwall errichtet, an dieser Stelle befindet sich heute die Wallstreet. Im Jahr 1664 erobern die Engländer Nieuw Amsterdam, Freiheitsstatuedie Niederländer können es später jedoch noch einmal zurückerobern. Nachdem der Stützpunkt dann endgültig der englischen Kolonie angehörte, wurde der Name auch auf New York geändert. Während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges, welcher von 1776 bis 1783 dauerte, brannte die Stadt zwei Mal nieder. Die Stadt kann sich dennoch weiterentwickeln und wird im Jahre 1788 zur amerikanischen Hauptstadt ernannt. Diese Position behält New York jedoch nur zwei Jahre lang, bis es von Philadelphia als Hauptstadt abgelöst wird. New York entwickelt sich dagegen im Laufe der Jahre immer mehr zur Wirtschaftsmetropole der USA. Im Jahr 1792 wird dann die Börse in New York gegründet. Im Jahr 1811 wird beschlossen, ein rechteckiges Straßenraster anzulegen, kurz darauf erfolgt die Umsetzung. Im Jahr 1825 wird der Erie Kanal fertiggestellt, wodurch eine direkte Handelsverbindung zwischen New York und Chicago möglich wurde

Fortan erlebt New York ein gigantisches wirtschaftliches Wachstum, und die Einwohnerzahl steigt rasant an. Bereits im Jahr 1880 ist New York eine Millonenstadt. Ende des 19. Jahrhunderts entstehen dann die ersten Hochhäuser in der amerikanischen Metropole. Im Jahr 1883 wird die Brooklyn Bridge erbaut, so dass es eine Verbindung zwischen den Stadtteilen Manhattan und Brooklyn gibt. Im Jahr 1886 erhält New York dann ihr wohl berühmtestes Wahrzeichen, die Freiheitsstatue. In den folgenden Jahrzehnten entwickelt sich New York immer weiter zu einer der größten Metropolen und einem der bedeutendsten Wirtschaftszentren weltweit. Wer heute New York besucht wird von der Vielzahl der Sehenswürdigkeiten, Attraktionen und Veranstaltungen quasi überrannt, jedoch kann man bequem eine der vielen Tourist Informationen besuchen, wo man gern Hilfe für seinen Besuch der Stadt, Tickets für Veranstaltungen oder einfach nur guten Insider-Tipps bekommt.



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