New York

Sicherheit auf New Yorks Straßen

08. September 2012

Im Big Apple, der größten Stadt der Welt, ist die Kriminalität nach wie vor ungebrochen hoch. Gangschlachten, Überfälle, Raub und Vergewaltigung stehen in der amerikanischen Metropole noch immer an der Tagesordnung. Dabei stellt besonders das Problemviertel Bronx nach wie vor ein immenses Problem dar.

Das das Thema Kriminalität in New York immmer noch aktuell ist, konnte man gerade erst wieder verfolgen. Ein Mann schoss aus noch ungeklärten Gründen in der Nähe des Empire State Buildings um sich und verletzte dabei mehrere Menschen tödlich. Bei dem Zwischenfall gab es zwei Tote.

Die Kriminalität in der Megametropole ist vermutlich vor allem auf die große Armut, die man in der Stadt findet, zurückzuführen. Teure Wohnungspreise, schlechte Wirtschaft, sowie der Umgang mit den falschen Leuten fördern die Kriminalität und lassen den Menschen zum Teile keine andere Wahl, als auf der Straße zu leben und ihr Geld mit Raub und Überfällen zu verdienen. Darüber hinaus sind in der Stadt zahlreiche Obdachlose zu finden, die die immense Armut, die in der Stadt herrscht noch einmal unterstreichen.

Fern ab von all der Kriminalität, ist jedoch auch die glamoröse Seite der Stadt. Reichtum, Publicity, Promis. Auch das findet man in der Stadt, genauso wie zahlreiche bekannte und berühmte Gebäude. So haben zum Beispiel die Vereinten Nationen ihren Hauptsitz in New York und auch die Wallstreet als wichtigste Börse der Welt nennt den “Big Apple” sein zu Hause.

Doch all der Glamour und noch so viele wohlhabende Leute können nichts gegen die Kriminalität in der Stadt tun, sofern nicht damit angefangen wird, gezielt die Armut und die Perspektivenlosigkeit der Jugendlichen – denn die machen den größten Teil der Kriminellen der Stadt aus – zu bekämpfen. Hier wäre vor allem auch die Politik verstärkt gefragt und vielleicht sollte man auch einfach allgemein einmal das Sozialsystem der Vereinigten Staaten von Amerika – die sich ja nach wie vor gerne als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten in der Öffentlichkeit präsentieren – überdenken.

Der Anfang ist mit Barack Obama gemacht worden, doch ob dieser nach den Wahlen in diesem Jahr an der Macht bleiben wird ist fraglich und genau so fraglich ist die Zukunft der Sozialreformen. Eines ist auf jeden Fall sicher: Nur wenn Leute und Politik umdenken und gemeinsam alte Denkweisen ablegen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen, kann man die Armut und die Kriminalität in New York bekämpfen und verhindern, dass die Stadt immer tiefer in die Kriminalität und Armut abstürzt. Die Zeit läuft, denn irgendwann wird es zu spät sein und die Probleme werden durch abwarten und totschweigen sicher nicht weniger werden, sondern sich stetig vergrößen.

Uns bleibt nichts anderes übrig, als ab zu warten und zu schauen wie sich die Dinge in den USA entwickeln. Unseren nächsten Shopping-Trip nach New York können wir ja auch trotzdem planen. Wir sichern uns einfach entsprechend ab und gehen nicht mit zu viel Bargeld auf die Straße oder meiden einfach die Armenviertel. Ist doch eigentlich ganz einfach, oder? New York ist ja schließlich für uns Schönheit und Attraktion, trotz der Kriminalität. Eben ein Paradies mit zwei Seiten.



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