New York

Tierische New Yorker – Alligatoren

30. September 2010

Alligatoren fühlen sich in New York wohl

New York ist eine Stadt, in der man sich richtig wohlfühlen kann, doch das gilt anscheinend nicht nur für Menschen. Bereits zum zweiten Mal tauchte ein kleiner Alligator in der Metropole auf, der anscheinend durch die Abwasserleitung bis in den Stadtteil Queens gelangt war.

Es ist allerdings nicht sicher, dass das Tier tatsächlich aus der Kanalisation kam, es hatte sich unter einem Auto versteckt, und Passanten hatten die Polizei darauf aufmerksam gemacht. Theoretisch wäre es auch denkbar, dass jemand das 45 Zentimeter lange Tier einfach ausgesetzt hat. Nachdem die Polizei das Tier geschnappt hatte, wurde ihm das Maul mit Klebeband zugeklebt, anschließend wurde es an eine Tierhilfsorganisation in New York übergeben.

Allerdings war dies nicht das erste Mal, dass ein Krokodil in New York aufgetaucht ist. Bereits im Jahr 2001 war ein Alligator im Central Park aufgetaucht und hielt eine ganze Woche lang die Polizei auf Trab und verbreitete Angst und Schrecken. Im Jahr 2003 wurde dann, ebenfalls im Stadtteil Queens, ein 120 Zentimeter langes Tier aufgegriffen.

Experten halten es durchaus für möglich, dass sich die Tiere ihren Weg durch die New Yorker Kanalisation bahnen. Schließlich ist es dort unten warm genug für die Tiere, so dass es den Bedingungen im Sumpf sehr nahe kommt. In der Kanalisation können die Reptilien allerdings nicht dauerhaft überleben, da sie dringend Sonnenlicht benötigen, so dass sie immer wieder an die Oberfläche kommen müssen. Aufgrund dieser Vorkommnisse wird man also in der Weltstadt New York auch künftig mit weiteren Alligatoren rechnen müssen.



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